AfD Fraktionsmitglied im emsländischen Kreistag und Teilnehmer des  Bürgerabends am 31.08.2018,  Guido Stolte

Widerwärtiger Angriff auf den Vorsitzenden des AfD KV Ems-Vechte und dessen Familie am nachfolgenden Tag des Bürgerabends in Schüttorf mit M.d.B. Ehrhorn

Sehr geehrte Leser, nachfolgend finden Sie die Pressemitteilung zum Bürgerabend am 31.08.2018 mit M.d.B. Ehrhorn, sowie den Link der „Grafschafter Nachrichten“ zu diesem Ereignis und den Link zu dem widerwärtigen Angriff auf den Vorsitzenden des AfD Kreisverbandes Ems-Vechte und dessen Familie.

Pressemitteilung des Kreisvorstands zum Bürgerabend am 31.08.2018
mit Thomas Ehrhorn, MdB

Der Kreisverband Ems-Vechte hatte zum Bürgerabend mit einem Vortrag von Thomas
Ehrhorn (MdB) zum Thema „50 Jahre 68er“ eingeladen. AfD-Mitglieder und interessierte
Bürger erhielten Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit Herrn Ehrhorn und den
Vorstandsmitgliedern des Kreisverbands.

Schon eine Woche nach der Bewerbung in Facebook waren alle Plätze im Videoraum
der Alten Kirchschule in Schüttorf über ein Anmeldeverfahren (Mail an den Vorstand
oder Nachricht an unsere Facebookseite „AfD Grafschaft Bentheim KV Ems-Vechte“)
ausgebucht.
Die Vergabe der Plätze erfolgte nach Anmeldedatum. AfD-Mitglieder und Bürger hatten
sich im gleichen Zahlenverhältnis zueinander angemeldet.
Das Interesse war so groß, dass längst nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden
konnten. Für den nächsten Bürgerabend mit einem Bundestags- oder
Landtagsabgeordneten aus Niedersachsen wird daher eine höhere Besucherzahl
eingeplant. Die Vorbereitungen für diese Veranstaltung laufen bereits.

Herr Ehrhorn begann seinen Vortrag „Kulturbruch 68 – 50 Jahre Marsch durch die
Institutionen und die Folgen“ mit Erinnerungen an die frühen 60er Jahre und das
damals vorherrschende Lebensgefühl, das von Frieden und Sicherheit,
Wirtschaftswunder und Vollbeschäftigung geprägt war.

Im Mittelteil seiner Präsentation leitete er dann über zu Studentenbewegungen, die in
den USA und in Deutschland entstanden. Daraus ging u. a. die außerparlamentarische
Opposition (APO) hervor und aus ihrem militanten Flügel die „Baader-Meinhof-Bande“,
später RAF (Rote Armee Fraktion) genannt. 34 Morde, Entführungen und viele
Bombenattentate gehen auf ihr Konto. Ihr Terror dauerte rund zwanzig Jahre an.

Die gesamte Gegenbewegung zum Kapitalismus, Imperialismus und Faschismus hatte
zwar eine aufklärerische Rolle, besonders bei der Aufarbeitung der NSDAP-Diktatur
und „entstaubte“ die deutsche Gesellschaft von allzu einengenden Konventionen, stellte
sich jedoch entschieden gegen die parlamentarische Demokratie im Allgemeinen und
dadurch auch gegen das aufblühende Nachkriegsdeutschland.
Radikaler Sozialismus und dessen Steigerung im Kommunismus wurden als einzige
Regierungsformen und Gesellschaftsordnungen akzeptiert und als Allheilmittel für
jegliches Problem glorifiziert.

Rudi Dutschke, der als „libertärer Kommunist“ gilt und maßgeblicher Vordenker war,
erkannte die Vorteile einer „weichen“ Kulturrevolution, deren Nachhaltigkeit mit dem
sog. „Marsch durch die Institutionen“ gesichert werden sollte. Dieses langfristige
Konzept erschien ihm erfolgreicher als gewalttätige Aktionen, die umso mehr politischen
und gesellschaftlichen Widerstand hervorriefen. Mit seiner Einschätzung sollte er Recht
behalten. Durch die allmähliche, linkspolitische Besetzung von Schalt- und
Schnittstellen in

• Bildungsinstitutionen
• staatlichen Verwaltungseinrichtungen
• der legislativen, judikativen und exekutiven Staatsgewalt
• Wirtschaft
• Kirchen
• Medien

vollzog sich ein gesamtstaatlicher Wandel, dessen durchgreifende Tiefe erst im
vergleichenden Rückblick offenbar wird.

Sozialistische Prinzipien bestimmen heute übermächtig die deutsche Politik, unseren
Staat und die gesamtgesellschaftliche Lage, und halten fast unangefochten die
Diskurshoheit der öffentlichen Meinung.
Letzteres wird entscheidend durch die Medien mitbestimmt, deren Journalisten laut
einer zitierten Umfrage von Herrn Ehrhorn zu über achtzig Prozent dem linkspolitischen
Spektrum angehören oder dazu tendieren.

Herr Ehrhorn führte aus, dass die Staatsschulden immens angewachsen sind. Derzeit
liegen sie bei 1.947.278.067.005 € [Quelle: Bund der Steuerzahler].

Die deutschen Haftungszusagen im ESM-Vertrag, immerhin in dreistelliger
Milliardenhöhe, muten fast lächerlich an gegenüber den Schulden wirtschaftsschwacher
EU-Mitgliedsstaaten bei der Deutschen Bundesbank.
Derzeit betragen sie fast eine Billion € mit steigender Tendenz und werden zinsfrei
gewährt [Quelle: Deutsche Bundesbank Eurosystem].

Zusammengerechnet sind das rund drei Billionen €, die wir uns und unseren
Nachkommen allein dadurch aufladen – für eine Gemeinschaftswährung, die nichts
wert ist und für die sozialistische Utopie eines supranationalen EU-Staates, der nach
der Aufgabe jeglicher, staatlicher Souveränität europäischer Staaten giert.

 

Herr Ehrhorn hielt seine Präsentation mit Grafiken und Bildern zur Veranschaulichung
der „trockenen Fakten“ lebendig, sodass die Besucher aufmerksam folgten und zu
vielen Fragen inspiriert wurden, die er ausführlich beantwortete. Am Ende bekam er
dafür anerkennenden, dankbaren Applaus.

Ganz sicher NICHT dankbar waren die Teilnehmer für die impertinente Aufdringlichkeit
der Demonstranten, die sich vor dem Haupteingang des Gebäudes und vor allem im
Parkplatzhof UNANGEMELDET versammelt hatten. Herr Ehrhorn suchte mit ihnen das
Gespräch, aber die „weltoffenen Toleranten“ erwiesen sich als verkniffen Intolerante bis
abweisend Feindselige. Beim Großteil handelte es sich nicht um Schüttorfer, sondern
um „herbeigekarrte Berufsdemonstranten“, vermutlich aus dem Spektrum der Antifa.

Die ‚Grafschafter Nachrichten‘ berichten in ihrem Artikel (31.08.18) von einer
„friedlichen Demonstration“. Das ist NICHT zutreffend, denn Frieden ist weit MEHR als
die Absenz gewalttätiger, körperlicher Auseinandersetzungen zwischen zwei Gegnern
oder Gruppen!
Die Demonstranten beschallten den Veranstaltungsraum durchgehend mit Musik in
Discolautstärke, was die umliegenden Anwohner in den Abendstunden sehr „gefreut“
haben dürfte. Als von unserer Seite keine Reaktion kam, erklommen sie die
hochliegenden Fenster. Sie schlugen immer wieder dagegen und klebten
hingeschmierte Provokationen auf Pappschildern an. Außerdem bewarfen sie die
Fenster mehrfach mit Steinen. AfD-Mitglieder, die sich im Hof oder vor dem
Haupteingang blicken ließen, wurden wüst angepöbelt. Mehrere Exemplare des AfDParteiprogramms,

die einem Demonstranten auf seine explizite Nachfrage freundlich
ausgehändigt worden waren, wurden anschließend im Hof verbrannt.

Die Polizei verstärkte daraufhin ihren Einsatz. Auch dafür können sich die Steuerzahler
bei den Demonstranten bedanken. Sie haben ganz unnötig polizeiliche Einsatzkräfte
gebunden, die woanders gebraucht wurden.

Eine besondere Klärung ist bezüglich des Missbrauchs der Zugangsschlüssel zum
Gebäude und zum Videoraum anhängig.
Am Nachmittag wurde die vorbereitete Bestuhlung von bislang unbekannten Personen
aus dem Raum geschafft. Die Stecker des Deckenbeamers wurden herausgezogen, um
eine Power-Point-Präsentation zu verhindern. Hierfür war eine Leiter nötig, was auf
genaue Kenntnis der Räumlichkeiten von mind. einer der beteiligten Personen
schließen lässt. Etliche Blätter eines Flipcharts wurden mit diffamierenden Parolen
beschrieben und im ganzen Raum verteilt.

Bürgermeister Jörn Tüchter (CDU), stellvertretender Vorsitzender des CDUOrtsverbands
und Stadtrat Lars Timm Kirchmann (SPD), Beisitzer im SPD-Ortsverein, wurden

vom AfD-Kreisvorsitzenden Ansgar Schledde am Nachmittag, sowohl im
Gebäude als auch draußen, in Begleitung von späteren Demonstranten, gesehen.

Herr Tüchter und Herr Kirchmann waren im Besitz der Gebäudeschlüssel. Beide Herren
waren auch bei der Demo, die ab ca. 18:30 Uhr begann, anwesend.
Daraus kann man mit größter Wahrscheinlichkeit schließen, dass Herr Tüchter und Herr
Kirchmann für die schäbigen Übergriffe im Videoraum verantwortlich sind und zur
Schädigung unseres Bürgerabends mobilisiert haben.

Falls dadurch Schäden am Gebäude, an Fenstern und im Toilettenbereich entstanden
sind, sollte sich der Vorstand von „Pluspunkt Schüttorf“ bzw. die Stadt Schüttorf mit
Regressforderungen an Herrn Tüchter und Herrn Kirchmann wenden.
Fotomaterial kann zur Aufklärung unter Einbindung der Polizei über diesen Weg
ausgehändigt werden.

Beide Herren haben durch ihr Handeln ihre Ablehnung von Meinungspluralismus und
Parteienvielfalt in unserer Demokratie deutlich zum Ausdruck gebracht. Damit lassen
sie die nötige Reife im grundsätzlichen Politikverständnis und die Achtung vor anderen
Parteien vermissen. Ihre Eignung als Bürgervertreter darf nach dieser Aktion in Frage
gestellt werden. Es dürfte auch CDU- und SPD-Mitglieder geben, die über die negative
Darstellung ihrer Partei durch die beiden Einzelakteure erbost sind.

Im Gegensatz zu Herrn Tüchter und Herrn Kirchmann zeigte ein aufgeschlossenes
Schüttorfer CDU-Mitglied politische Souveränität. Er nahm an unserem Bürgerabend
teil, folgte dem Vortrag mit großem Interesse und lernte unsere Vertreter vorurteilsfrei
kennen. Wir begrüßen so viel politische Weitsicht und mitmenschliche Qualitäten.
Der Herr ist jederzeit wieder bei uns willkommen!

Auf der Facebookseite von „Blixxm – Das regionale Magazin“ (inhaltlich
Verantwortlicher: Albrecht Dennemann, Bad Bentheim) und in einer Schüttorfer
Facebookgruppe wurde verbreitet, dass wegen unserer Veranstaltung angeblich zwei
Kurse abgesagt werden mussten, Zitat Dennemann:
„Es musste Musikschul-Unterricht abgebrochen und auch der Deutschkurs für
Asylbewerber aufgrund der Veranstaltung gänzlich abgesagt werden.“ Zitat Ende.

Wir verwahren uns gegen den diffamierenden Eindruck, der damit erweckt werden soll!
Der Termin wurde uns seitens der Stadt Schüttorf ohne jegliche Einwände wegen
Terminüberschneidungen oder sonstiger Bedenken sechs Wochen vor dem
Bürgerabend bestätigt.
Wenn Kurse abgesagt werden mussten, dann wegen befürchteter Unruhen durch die
Demonstration! Herr Dennemann verdreht die Tatsachen!

Weiterhin verbreitet Herr Dennemann öffentlich die Lüge, Zitat: „Erst am Donnerstag
wurde dieser [Anm.: Veranstaltungsort] per Mail inklusive aller sichtbaren Mail-Adressen
bekannt gegeben. Datenschutz olé!“ Zitat Ende.

Vermutlich beabsichtigt Herr Dennemann damit, Interessenten an zukünftigen AfD Veranstaltungen
abzuschrecken.

Die Mail-Adressen waren NICHT einsehbar! Der Datenschutz wurde vollumfänglich
eingehalten!

Wir bedauern ausdrücklich alle Unannehmlichkeiten, die einzig und allein durch die
Demonstranten entstanden sind!

Unser Bürgerabend war, trotz der anhaltenden Störungsversuche von AfD-Gegnern, ein
beachtlicher Erfolg!

Die Bürger WOLLEN angesprochen werden und sie WOLLEN teilnehmen!
Wir werden ihnen weitere Angebote machen – als freiheitlich-konservative Partei für
Deutschland!

Ansgar Schledde
– Kreisvorsitzender –

Link zum Bürgerabend am 31.08.2018

Link zum Angriff auf den AfD Kreisvorsitzenden und seiner Familie